Übertritt in die katholische Kirche

Es gibt viele Gründe, die einen nicht katholisch-getauften Christen bewegen, in die katholische Kirche überzutreten. Oft ist es eine bevorstehende Eheschließung, aber nicht selten auch eine gewachsene Distanz zur kirchlichen Gemeinschaft, in der man groß geworden ist.

Da sich das gottesdienstliche und sakramentale Leben der katholischen Kirche nicht selten erheblich von dem der ursprünglichen Konfession unterscheidet, ist eine von Fall zu Fall unterschiedlich lang bemessene Zeit der begleiteten Hinführung erforderlich. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass die einmal empfangene Taufe – bis auf sehr seltene Ausnahmen – ihre Gültigkeit behält. Ein erfahrener Seelsorger wird Sie beraten.

Sobald Sie und Ihr Seelsorger glauben, dass der Augenblick des Übertritts gekommen ist, und der Bischof sein Einverständnis gegeben hat, legen Sie im Rahmen eines Gottesdienstes – im kleinen Kreis oder mit der Gemeinde – das Glaubensbekenntnis ab. Besprechen Sie mit Ihrem Seelsorger auch die Frage, ob es die Möglichkeit eines Seminars für Mitchristen gibt, die in die katholische Kirche übertreten möchten. Im Gespräch mit Gleichgesinnten ist es oft einfacher und interessanter, Fragen gemeinsamen Interesses zu erörtern und herauszufinden, welche Wege es nach einem Übertritt gibt, authentisch als Christ zu leben.

Bringen Sie zu Ihrem ersten Gespräch nach Möglichkeit eine Bescheinigung Ihrer Taufe mit. Der Übertritt in die Katholische Kirche ist im Übrigen kosten- und gebührenfrei.

Fall Sie keinen Seelsorger kennen, der Sie begleiten könnte, wenden Sie sich bitte an unser Pfarrbüro in Kamp-Bornhofen. Man ist dort gerne bereit, Sie zu beraten.